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Rheinwohnungsbau digitalisiert Mieterstrom-Messwesen mit uns: Eine Datenbasis für die Klimastrategie

saskiasturm
1. Sept.
2 Min. Lesezeit
Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau Thomas Hummelsbeck (links) mit metiundos CEO und Co-Founder Dennis Nasrun (mitte) und Head of Sales Development und Consulting Max Hülser.
Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau Thomas Hummelsbeck (links) mit metiundos CEO und Co-Founder Dennis Nasrun (mitte) und Head of Sales Development und Consulting Max Hülser.

Berlin, 25. August 2026


Eine erfolgreiche Dekarbonisierung im Gebäudebestand steht und fällt mit der Qualität der Datengrundlage. Um die eigene Klima- und Photovoltaik-Strategie gezielt zu steuern, setzt das Düsseldorfer Wohnungsunternehmen Rheinwohnungsbau GmbH auf unsere verlässliche Messinfrastruktur als wettbewerblicher Messstellenbetreiber.

Rund 640 Wohnungen in 100 Gebäuden sind im Rahmen der Zusammenarbeit bereits mit intelligenter Messtechnik für Strom und Wärme ausgestattet.


1. Wohnungswirtschaft als Treiber des Smart-Meter-Rollouts


Während sich der Smart-Meter-Rollout vielerorts vor allem auf gesetzliche Pflichteinbaufälle konzentriert, zeigt die Kooperation zwischen der Rheinwohnungsbau und uns ein anderes Modell: Das Wohnungsunternehmen hat sich für einen freiwilligen Vollausbau im Bereich seiner elektrifizierten Heizzentralen entschieden.


Der Grund: Erst eine vollständige, kontinuierlich verfügbare Datengrundlage macht den Gebäudebestand energetisch steuerbar. Für den Messstellenbetrieb nutzt die Rheinwohnungsbau dabei das wettbewerbliche Modell nach dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG).


2. Eine spartenübergreifende Messinfrastruktur für Strom und Wärme


Im Rahmen der Partnerschaft übernehmen wir den wettbewerblichen Messstellenbetrieb (wMSB). Das umfasst sowohl die Bereitstellung digitaler Strom- und Wärmezähler als auch die durchgängige Erfassung und Übertragung der Verbrauchsdaten über eine gemeinsame Infrastruktur.


Auf dieser Basis werden zentrale Anwendungsfälle der modernen Wohnungswirtschaft möglich, die weit über den reinen Zählerbetrieb hinausreichen:

  • Präzise Mieterstrom-Abrechnungen: Rechtssichere und transparente Verbrauchsabrechnungen für Mieterinnen und Mieter.

  • Optimierung der Wärmeversorgung: Effiziente Abstimmung von Erzeugung und Verbrauch im Gebäude.

  • Detaillierte Verbrauchsanalysen & Energiemanagement: Aufbau eines gebäudeübergreifenden Monitorings zur Erkennung von Effizienzpotenzialen.


3. Die Partnerstimmen zur Kooperation


„Eine erfolgreiche Dekarbonisierung steht und fällt mit der Qualität der Datengrundlage. Unsere Aufgabe ist es, aus Zählerständen belastbare Informationen zu machen, mit denen die Rheinwohnungsbau ihre Klima- und PV-Strategie steuern kann. Dass seit 2024 bereits mehrere Hundert Wohnungen digitalisiert sind, zeigt, wie schnell das gelingt, wenn Wohnungsunternehmen und Messstellenbetreiber eng zusammenarbeiten.“

Dennis Nasrun, Co-Founder & CEO von metiundo


„Die Umsetzung von Mieterstrommodellen und die Optimierung unserer Energieverbräuche sind ohne belastbare und kontinuierlich verfügbare Messdaten nicht denkbar. Mit metiundo haben wir einen flexiblen und leistungsstarken Partner gefunden, der uns dabei unterstützt, die notwendige Datengrundlage für die Dekarbonisierung unseres Bestands zu schaffen. So können wir Energie effizienter nutzen, den Ausbau erneuerbarer Energien gezielt vorantreiben und unseren Mieter:innen mehr Transparenz sowie zukunftsfähige Energielösungen bieten.“

Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau GmbH


4. Ausblick: Flächendeckende Messinfrastruktur im gesamten Mieterstrom-Bestand


In den kommenden Jahren planen die Partner den nächsten Schritt: Das gesamte Mieterstrom-Angebot der Rheinwohnungsbau soll schrittweise mit intelligenten Messsystemen für Strom und Wärme von uns ausgestattet werden.

Die durchgängig digitale Messinfrastruktur schafft damit die Grundvoraussetzung für die weitere Elektrifizierung und Dekarbonisierung des Bestands – vom Ausbau der Photovoltaik über die Optimierung der Wärmeversorgung bis hin zu künftigen Effizienzmaßnahmen.


Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.



 
 
 

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